Gletscher in den Alpen schmelzen immer schneller

Die Pasterze am Großglockner ist in der Saison 2023/24 laut Gletscherforschern um 66 Meter zurückgegangen. © Anna Praxmarer

Um gut 24 Meter sind die Gletscher im Alpenraum im vergangenen Jahr durchschnittlich zurück gegangen. Dies zeigt der Gletscherbericht des Österreichischen Alpenvereins. Es ist der drittstärkste Rückgang seit Beginn der Messungen vor mehr 130 Jahren. Laut den Messdaten gingen fast alle der 90 beobachteten Gletscher 2023/24 zurück, nur drei blieben in ihrer Länge unverändert. Die Präsidentin des Alpenvereins, Nicole Slupetzki, fordert, dass neben weiteren politischen Maßnahmen gegen den Klimawandel beispielsweise auch keine neuen Skigebiete mehr gebaut werden. Die Gletscherforschung geht davon aus, dass es in 40 Jahren keine Gletscher in den Alpen mehr geben wird. DerStandard.at