Die aktuelle Wintersaison zeigt mit 54,3 Mio. Nächtigungen ein Plus von 5,5 % gegenüber dem Vorjahr – auf den ersten Blick eine Erfolgsmeldung. Doch die wirtschaftliche Realität dämpft die Jubelstimmung: Steigende Energiepreise, höhere Personalkosten und anhaltende Konsumzurückhaltung lassen die Erträge vieler Betriebe stagnieren. „Volle Betten bedeuten nicht automatisch volle Kassen“, warnt ÖHV-Präsident Walter Veit und fordert, touristische Leistungsfähigkeit künftig nicht nur an Nächtigungszahlen zu messen. Entscheidend sei, dass Betriebe trotz Mehrbelastung profitabel bleiben können – durch Entlastung beim Faktor Arbeit und eine wettbewerbsfähige Steuerpolitik. Nur so wird aus Quantität auch wieder Qualität. © pexels-eberhard grossgastiger OTS / ÖHV