
Außer Österreich konnte kein anderes Alpenland 2024 eine wachsende Zahl an deutschen Gästen locken. Das ist das Ergebnis der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), die vergangene Woche auf der ITB Berlin vorgestellt wurde. Der Marktanteil in den Alpenländern an den längeren Urlaubsreisen (5 Tage und mehr) stieg von 3,9 Prozent auf 4,3 Prozent, was einem Zuwachs von 16 Prozent bzw. 400.000 Reisen auf insgesamt 2,93 Mio. Reisen entspricht. Doch auch, wenn Österreich weiterhin das beliebteste Auslands-Kurzreiseziel deutscher Urlauber ist, wächst hier der Markt nicht mit. Während die Kurzreiseintensität der Deutschen um 16 auf 57 Prozent gewachsen ist, steigt der Kurzreisemarkt deutscher Urlauber in Österreich nur um 3 Prozent. Erfreulich ist aber der Anstieg bei den Ausgaben: Sie stiegen auf 3,76 Mrd. Euro (+25 %). Pro Person und Reise wurden durchschnittlich 1.283 Euro ausgegeben – ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beliebt ist Österreich bei Gästen aus Bayern, Baden-Württemberg, Mitteldeutschland und Nordrhein-Westfalen. Hier können Touristiker die Studie bestellen.