
Die Ski-WM 2013 hat sich für die Region Schladming-Dachstein nachhaltig gelohnt.„Jeder Euro, den die öffentliche Hand rund um die Ski-WM investiert hat, brachte in den folgenden Jahren 1,95 Euro an Mehreinnahmen aus dem Tourismus für die Gebietskörperschaften“, stellt Florian Schwillinsky vom Wiener Economixs Institut fest. Die Zahlen stammen aus einer aktuellen Studie über die Effekte der Ski-WM für die steirische Tourismusregion. Vor dem Großereignis lag der wirtschaftliche Impuls durch den Tourismus bei 731 Millionen Euro. Heute sind es 1,27 Milliarden Euro (+70 %). Mathias Schattleitner, Geschäftsführer im TVB Schladming-Dachstein, verweist auf die Wirkung auch abseits des Winter-Tourismus. Seit der WM hat sich Schladming-Dachstein zu einer der fünftgrößten Tourismusregionen in Österreich entwickelt, eine Folge der stark gestiegenen Nächtigungszahlen auch in der Sommersaison. Die Zahl der Nächtigungen von in- und ausländischen Gästen pro Jahr ist seit der Ski-WM um rund 38 Prozent auf 3,9 Millionen gestiegen. Dass es damals rund um die Ski-WM Vorwürfe von Steuerverschwendung gab, ist angesichts dieser Erfolgsgeschichte vergessen. Hier geht’s zum Factsheet