
Der Stimmungsradar der Unternehmensberatung Koch & Partner zeigt, dass die Betriebe in Österreich, Südtirol und Bayern nur verhalten optimistisch für den weiteren Verlauf des Winters sind. Die Mehrheit (über 40%) erwartet weniger Buchungen für die restliche Wintersaison als zum gleichen Zeitraum 2023/24. Nicht mal der Wert für „gleich viele Buchungen“ ist so hoch wie im Vorjahreswinter. Ein Grund dürfte das späte Osterfest sein, aufgrund dessen sich viele Urlauber gegen einen Winterurlaub entscheiden. Deshalb schließen auch 63 Prozent der befragten Betriebe noch vor Ostern. Hier werden final aber kurzfristige Einflüsse wie Schneehöhe und Wetter entscheidend sein. Immerhin: Mit der Preisdurchsetzung ist die Mehrheit zufrieden. Als größte Herausforderungen nennen die 200 Teilnehmer der Befragung die Erhöhung der Mitarbeiterkosten, allgemeine Kostensteigerungen sowie die Auslastung. 33 Prozent der österreichischen Betriebe verzeichnen eine schlechtere Auslastung als erwartet, in Südtirol waren es nur 20 Prozent. Wird der Sommer besser? 22 Prozent der Betriebe haben bereits jetzt mehr Buchungen in den Büchern als zum gleichen Zeitraum 2024, 49 Prozent ähnlich viele.